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Tears of Gallipoli

Tears of Gallipoli – ein 3-Länder-Austausch vor historischem Hintergrund -
Einer der wichtigsten Gedenktage in Australien und Neuseeland ist der 25. April, der sog. ANZAC-Day. ANZAC steht für „Australia New Zealand Army Corps".

Am 25. April eines jeden Jahres wird feierlich der zahlreichen Soldaten gedacht, die im Jahre 1915 in der Schlacht von Gallipoli starben. Gegner war die Armee des osmanischen Reichs. In der Türkei ist seither der 19. März Nationalfeiertag (Çanakkale Sava?lar?). Insgesamt ca. 250.000 Soldaten verloren auf beiden Seiten ihr Leben.

Ein Zufall führte uns mit Erhan Erdogan zusammen, dem Inhaber und Leiter der in Hamburg ansässigen Sprachschule Independencia. Als Absolvent des renommierten Istanbul Erkek Lisesi, des deutschen Gymnasiums Istanbul, trug er schon eine Weile die Idee in seinem Herzen, den historischen Gedenktag mit Leben zu füllen und Schülern der damals beteiligten Kriegsnationen die Gelegenheit zum gedanklichen Austausch zu ermöglichen. 50 Schüler des Istanbul Erkek Lisesi – die gesamte Abschlussklasse 1915 – waren in der Schlacht von Gallipoli ums Leben gekommen.

„Tears of Gallipoli“ ist ein Austauschprogramm, das wir gemeinsam mit Erhan Erdogan ins Leben gerufen haben und das in 2011 erstmals durchgeführt wird. Jeweils eine Schule wird ihr Land repräsentieren und Schüler in den Austausch schicken, die sich im Vorwege durch entsprechende Arbeiten qualifiziert haben.

Teilnehmende Schulen sind das Istanbul Erkek Lisesi für die Türkei, Rangitoto College/Auckland für Neuseeland und die Parnterschulen The Hutchins School(Jungen)/St. Michael’s Collegiate School (Mädchen) / beide Hobart, Tasmanien (Mädchen) für Australien. Im März werden je 10 Schüler aus Neuseeland und Australien für 3 Wochen nach Istanbul reisen, um an den Feierlichkeiten in der Türkei teilzunehmen. Der Gegenbesuch von je 10 türkischen Schülern nach Australien und Neuseeland folgt im April zum ANZAC Day.

Getragen wird das Projekt von den teilnehmenden Schulen. Die Botschaften aller drei Länder unterstützen uns bei der Umsetzung, die Regierungen verfolgen das Projekt mit großem Interesse und Wohlwollen.

Hausch und Partner organisiert und betreut ehrenamtlich den Austausch von zentraler Stelle. Wir sehen darin eine Möglichkeit, durch unsere Kontakte und Beziehungen einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Dass in diesem Projekt für deutsche Schüler (zunächst einmal) kein Platz ist, ist ein ironischer Aspekt angesichts der deutschen Beteiligung im ersten Weltkrieg.

Wir freuen uns aber über alle, die mehr über diesen Austausch wissen wollen! Und wir suchen Sponsoren, die uns helfen, diesen Austausch nachhaltig zu gestalten, so dass er ein stabiles Fundament bekommt.

Flyer als PDF

 

Letzte Änderung am Sonntag, 08 Dezember 2013 20:33
Redakteur

Gesellschafterin von Hausch & Partner - Leiterin des Bereichs High Schools Down Under

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