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Wie ich im Ausland die Corona-Krise erlebe!

Leonie - Erfahrungen mit der Corona-Krise im Ausland

Mein Name ist Leonie, ich bin 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von Wien. Am 20.Jänner 2020 startete meine Reise ans andere Ende der Welt. Ich war total aufgeregt und wusste nicht, was auf mich zukommt oder wie ich mir das andere Ende der Welt vorstellen könnte. Und es ist wirklich wunderschön hier!




Beim Gruppenflug habe ich mich super betreut gefühlt und neue Freunde gefunden. Das Vorbereitungsseminar in Auckland war ein wirklich gelungener Einstieg. Wir sahen eine Maori-Performance, gingen auf den Skytower mit anschließendem Dinner dort.

Ich besuche das Taupo-nui-a-tia college in der Mitte der Nordinsel am Lake Taupo. Es ist wunder-schön hier! Ich erinnere mich auch noch so gut an meine Ankunft. Ich stieg aus dem Flugzeug aus und meine Leonie 5Gastfamilie kam gleich auf mich zugelaufen. Ich war so unglaublich aufgeregt und ner-vös. Meine Gastmutter schrie „Leni, give me a hug.“ Ich habe mich gleich unglaublich wohl und familiär gefühlt. In meiner Gastfamilie sind meine Mum und mein dad, meine zwei Gastbrüder (15&14), der 8-jährige Golden Retriever Bobbie und unsere Welpe.

Mit meiner Gastfamilie habe ich ein super Verhältnis, ich habe eine zweite Familie am anderen Ende der Welt gefunden. :) Wir waren schon gemeinsam Campen in Ohope, wo ich auch meine beste Freundin hier-Madita- mitnehmen durfte und der Nähe von Hamilton. An den Wochenenden waren wir Mountainbiken, Spazieren, Freunde besuchen, River Floaten… Ich habe schon so viel erlebt und unglaubliche Menschen kennengelernt, von denen ich einiges gelernt habe.

Die Kiwis sind unglaublich offene und herzliche Menschen. Von Österreich bin ich es nicht gewohnt, dass man beim Spazierengehen von allen, die einem begegnen, begrüßt wird. In Neuseeland fragen dich Shopassistenten, wie’s dir geht, wenn du den Shop betrittst. Ich bewundere Kiwis, ihre Freundlichkeit und vor allem ihre Einstellung zum Leben. Die Kiwis, die ich kennengelernt habe, interessiert es nicht, wie du aussiehst, ob du gestylt bist, oder nicht oder wie viel Geld du hast. Sie interessieren sich für dich, deinen Charakter. Diese Eigenschaft ist leider nur noch viel zu selten vertreten.

Auch am Taupo-nui-a-tia College fühle ich mich sehr wohl. Ich habe mich schnell eingelebt und Freunde gefunden. Unsere International Koordinatorin ist super und hat wirklich tolle Ausflüge für uns organisiert. Wir waren zb am Beach in Tauranga oder Rafting in Rotorua mit anschließendem Lunch bei McDonalds. Auch die anderen Internationals sind wirklich nett. Ich freue mich definitiv schon auf die weiteren Ausflüge, die wir in den nächsten Wochen machen werden.

Womit wahrscheinlich niemand gerechnet hat, ist das Corona uns allen einen Strich durch die Rechnung zieht. Seit 7 Wochen sind wir schon im Lockdown und ehrlich mittlerweile ist es echt schon langweilig. Morgens haben wir online-Schule, die aber wirklich einfach ist und nachmittags verbringe ich Zeit mit meiner Gastfamilie, telefoniere mit Freunden, gehe spazieren, mache workouts und natürlich schaue ich auch Netflix. Am ersten Tag des Lockdowns hat meine Gastfamilie beschlossen, dass wir jede Woche eine 3-gängige Donnerparty veranstalten, wo jeder kochen muss und dass wir dreimal die Woche ein gemeinsames Boot Camp machen. In dieser Zeit habe ich relativ starkes Heimweh bekommen, aber meine International Koordinatorin und Frau Hausch haben mir echt Leonie 7geholfen.

Vor kurzem haben wir erfahren, dass wir ab dem 14.Mai wieder Freunde treffen dürfen und die Schule am 18.Mai beginnt. Ich freue mich auf die Zeit, die nun auf mich zukommt. Auch auf unsere International Trips freue ich mich schon sehr. Ich versuche meine letzten zwei Monate hier nochmal richtig zu genießen, obwohl ich mir sicher bin, dass die Zeit unglaublich schnell vergehen wird und es nicht mehr lange ist, bis ich im Flugzeug zurück nach Wien sitzen werde.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich trotz Heimweh und Lockdown meine Entscheidung, für 6 Monate mit Hausch und Partner ins Ausland zu gehen nicht bereue. Während der ganzen Zeit habe ich mich unglaublich gut betreut gefühlt, vor allem als Corona begonnen hat und wir täglich Mails und Updates bekommen haben. Alles was ich erlebt habe, kann mir keiner mehr nehmen und is definitiv einmalig. Ich würde mich auf jeden Fall nochmal dafür entscheiden mit Hauch und Partner für 6 Monate ins Ausland zu gehen.

Leonie, Taupo-nui-a-tia College (Taupo, Neuseeland)

Letzte Änderung am Sonntag, 31 Mai 2020 16:55
Redakteur

Gesellschafterin von Hausch & Partner - Leiterin des Bereichs High Schools Down Under

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