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Schulbesuche in Neuseeland im Juli 2014

Am 15. Juli startete der Gruppenflug unserer „Juli-Schüler“ nach Neuseeland. Mit 16 Schülern ging es zuerst von Hamburg nach Frankfurt, und von da aus mit zwei weiteren Flugbegleitern und insgesamt 64 Schülern über Singapur nach Auckland. 

Nach einem eintägigen Seminar in einem schönen Hotel in Downtown Auckland haben wir unsere Schüler in ihre Zielorte verabschiedet und für mich ging es mit dem Mietwagen weiter an die Ostküste der Nordinsel, nach Waihi Beach, ein hübscher kleiner Ort in der Bay of Plenty.

Waihi Beach ist einer DER Surfspots des Landes!

Die Region bietet tolle Wassersportmöglichkeiten und Waihi Beach ist einer DER Surfspots des Landes. Hier reicht schon ein Spaziergang am Strand und man bekommt gleich Lust, sich aufs Board zu schwingen. Am nächsten Tag habe ich das vom Strand nicht mal 15 Minuten entfernte Waihi College besucht und dort den 1. Schultag mit den International Students verbracht. Nachdem John, der International Director die Regeln der Schule erklärt hat, wurde bei der Fächerauswahl geholfen und die Schuluniform ausgesucht. In neuer Montur gab es dann einen Rundgang über das Schulgelände. Was dabei auffiel war vor allem die familiäre Atmosphäre an dieser mit etwa 700 Schülern eher kleinen Schule. Die neuen Schüler waren noch ein bisschen schüchtern, aber John hat mir versichert, dass man sich das nach ein paar Wochen kaum noch vorstellen kann.

 

 

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Tauranga, der Urlaubsort der Neuseeländer!

Von dort aus bin ich mit dem Auto weiter nach Tauranga (ebenfalls in der Bay of Plenty) gefahren. Die Stadt ist eine der am schnellsten wachsenden des Landes und nicht nur im Sommer einer der beliebtesten Urlaubsorte der Neuseeländer.  Hier kann man Segeln, Surfen, im Meer baden und vieles mehr. Besonders der nur ein paar Kilometer entfernte Nachbarort Mount Maunganui ist dafür bestens geeignet (unbedingt auf den Mount klettern – ein wunderschöner Ausblick!). In Tauranga habe ich das Tauranga Boys’ und Girls’ College besucht. Die reine Jungen- und Mädchenschule liegen nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt. Beide Schulen sind relativ groß, haben eine vielfältige Fächerauswahl und tolle Klassenräume und Sportanlagen. Die Ladies, die sich rührend um die International Students kümmern, sind einfach goldig und bei den Schülern sehr beliebt.

 

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Besuch der Fachhochschule!

In Tauranga habe ich außerdem die Bay of Plenty Polytechnic (BOPPOLY) besucht, eine Art Fachhochschule, an der auch deutsche Schulabsolventen beispielsweise für ein Semester ins zukünftige Studium oder die Ausbildung schnuppern können. Im Gegensatz zu den meisten neuseeländischen Schulen wird hier keine Uniform getragen. Junge Leute unterschiedlichster Herkunft studieren hier und an dem parkähnlichen Hauptcampus herrscht eine tolle und offene Atmosphäre. 

 

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Vor meiner Abfahrt nach Taupo am nächsten Tag, habe ich noch die Te Puke High School besucht, eine sehr moderne gemischte Schule in der Bay of Plenty mit einem vielfältigen Fächerangebot. Te Puke ist “the kiwifruit capital of the world“ – wer wissen will, wo die Früchte herkommen, muss hier unbedingt hin!

Taumarunui „the middle of nowhere“!

Angekommen in Taupo habe ich mich mit Chris getroffen, dem International Director des Taumarunui College. Taumarunui ist ein Ort wie er neuseeländischer nicht sein könnte. Die Neuseeländer bezeichnen ihn als „the middle of nowhere“, für die Einwohner selbst ist er „the middle of everywhere“. Und es stimmt wirklich: von hier aus ist man in nur wenigen Kilometern an den spannendsten Orten. Ein kurzer Überblick über die Dinge, die ich hier in nur 2,5 Tagen mit den Schülern erlebt habe: ein Rundflug über aktive Vulkane (!), Ski fahren auf aktiven Vulkanen (!!), Black Water Rafting (im Neoprenanzug durch unterirdische Flüsse in Glühwürmchen-Höhlen), Kiwis sehen (Vogel und Nationalsymbol Neuseelands) und den Haka erleben (der rituelle Tanz der Māori, der in jeder Hinsicht Gänsehaut verursacht). Wen die Kultur der Māori interessiert und wer zudem viel outdoor erleben will, der wird am Taumarunui College eine unvergessliche Zeit haben! 
 

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Weiter ging es mit dem Flugzeug nach Christchurch, die Stadt an der Ostküste der Südinsel, die von einem Erdbeben in 2011 schwer getroffen wurde. Die Folgen sind in Teilen der Stadt noch immer sichtbar. Überall wird gebaut und gerade dadurch, dass so viel Neues passiert, wirkt die Stadt sehr kreativ und jung. Nach einem Wochenende in Hanmer Springs, einem Urlaubsort in der Nähe der Stadt mit heißen Quellen und schönen Wander- und Mountainbike-Trails, besuche ich zuerst die Middleton Grange School. Richard, der Principal der Schule, legt besonders viel Wert auf einen freundlichen und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Und das merkt man auch, wenn man über den Campus läuft. Alle Schüler grüßen freundlich und stehen in der Klasse auf, wenn wir den Raum betreten. Trotzdem ist die Stimmung überhaupt nicht streng – ganz im Gegenteil! An der Middleton Grange School werden Schüler von der Klasse 1 bis 13 unterrichtet und es gibt sogar einen Kindergarten auf dem Schulgelände. Der Atmosphäre ist deshalb besonders familiär. Die Anlagen sind sehr modern und schön, besonders das schuleigene Theater und die bestens ausgestatteten Musik- und Aufnahmestudios haben mich begeistert.  

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Am nächsten Tag habe ich zuerst die Burnside High School besucht, eine gemischte Schule mit einem besonderen Schwerpunkt auf Musik. Gerade Schüler, die ein Instrument spielen und sich für klassische Musik interessieren, werden sich hier wohl fühlen. Was außerdem auffällt ist, dass hier viele Schüler ein bisschen „anders“ bzw. trotz Schuluniform sehr individuell aussehen. Hier kümmert sich unter anderem Rhonda um die International Students und mit ihr habe ich anschließend einen Ausflug nach Akaroa gemacht. Akaroa ist eine sehr hübsche kleine Stadt, in der die Straßen „Rue“ heißen und alles sehr französisch anmutet. Die kleine Stadt ist nur 75 Kilometer von Christchurch entfernt und wunderschön gelegen.

Kaiapoi, kleine Stadt mit viel Charme!

Nach einem wahnsinnig guten Abendessen in einer Vinery (in Christchurch bzw. in ganz Neuseeland gibt es hervorragende Restaurants und gutes Essen) habe ich am nächsten Tag die Kaiapoi High School besucht. Kaiapoi ist eine kleine Stadt etwa 15 Kilometer von Christchurch entfernt. Die Stadt war bei den Māori und bis ins 19. Jahrhundert hinein ein wichtiges Handelszentrum. Sie liegt direkt am Waimakariri River, der in den neuseeländischen Alpen entspringt und in den Pazifik mündet. Er eignet sich übrigens auch bestens zum Jet Boat fahren (dabei „fliegt“ man mit hoher Geschwindigkeit auch über die Wasseroberfläche). Die Kaiapoi High School ist der richtige Ort für Schüler, die ein ländliches Umfeld bevorzugen (zum Beispiel weil sie reiten möchten) und trotzdem schnell mal in der großen Stadt sein möchten. 

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Zum Abschluss meiner Reise habe ich das Christchurch Polytechnic Institute of Technology (CPIT) besucht, ebenfalls eine neuseeländische Fachhochschule, an der auch internationale Absolventen studieren können. Der Hauptcampus liegt mitten im Zentrum von Christchurch und bietet den Studenten damit ein spannendes Umfeld. Hier fällt die kreative Atmosphäre auf. Überall auf dem Campus stellen Kunst-Studenten ihre Arbeiten aus. Schwerpunkte der Hochschule sind unter anderem Art & Design, Broadcasting (die Hochschule arbeitet mit Neuseelands größtem Radiosender zusammen), Music & Performing Arts (hier unterrichten Dozenten, die im Bereich Jazz-, Rock- und Pop-Musik international anerkannt sind).

Mit vielen tollen Eindrücken und ein wenig Neid auf unsere Schüler, die noch hier bleiben und zur Schule gehen dürfen, habe ich Neuseeland Richtung Heimat verlassen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 10 September 2014 17:01
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