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Was macht ihr denn mit euern Schülern in der Corona-Krise?

Habt ihr alle zurückgeholt? Oder sind sie dort geblieben? – Diese Fragen hören wir häufig in den letzten Tagen. Gerne geben wir darauf Antworten!.


Genau wie alle anderen überall in der Welt hat auch uns die Corona-Welle mit unerwarteter Wucht getroffen und uns vor Aufgaben gestellt, über die wir bislang nicht einmal nachdenken mussten. Schließlich ist es unsere eigentliche Aufgabe, Familien hinsichtlich passender Schulen zu beraten, Anmeldung und Vorbereitungsseminare zu organisieren, beim Visa-Antrag zu helfen und unsere Schüler während ihres Auslandsaufenthalts zu betreuen.
Als die Corona-Krise Mitte März Fahrt aufnahm, betreuten wir gerade 180 Schüler in Australien, Kanada und Neuseeland, mehr als die Hälfte davon war ja gerade erst Ende Januar angekommen. Ab dem 13. März änderte sich auch für uns alles. Am Anfang stand die große Unsicherheit: was wird als Nächstes passieren? Dann kam praktisch über Nacht überall der „Lockdown“. Danach geschah Folgendes:
  • Kontaktaufnahme zu allen Schülern und Eltern: wer will bleiben?
  • Kontaktaufnahme zu allen Schulen: wer darf bleiben? Sind die Gastfamilien einverstanden? Was ist mit den Internatsschülern?
  • Ab 13. März tägliche Updates für unsere Schüler und Eltern
  • Beginn der Rückholaktionen ab 20. März: ca. die Hälfte unsere Schüler entschieden sich für eine vorzeitige Rückkehr nach Deutschland bzw. Österreich.
  • Ständige Kommunikation mit Schülern und Eltern, Partnern vor Ort, unserem Touristik-Partner a&e, Botschaften und anderen Kontakten vor Ort, Aufbereitung und Pflege von Listen mit den Namen der Rückkehrwilligen, Hilfe bei der Organisation von Flughafen-Transfers
  • Der letzte Rückholflug aus Neuseeland landete am 14. April in Frankfurt


Und nun sind wir bei der Aufarbeitung: wer bekommt Geld zurück? Wieviel? Wer möchte wieder hin, wenn dies möglich ist? Etc. etc. Corona hält uns weiterhin auf Trab!

Wir kümmern uns um jeden einzelnen, beantworten individuell alle Fragen mit einem weltumspannenden Netzwerk. Dabei stehen wir mit jedem Jugendlichen, seiner Familie daheim, seiner Gastfamilie, der Schule und den Behörden im direkten Kontakt. Einige unserer „Corona-Rückkehrer“ sind sehr traurig und fühlen sich „im falschen Film“. Mit denen reden wir uns suchen nach Perspektiven. Aber natürlich stehen jetzt auch wieder die Schüler im Vordergrund, die sich für’s Bleiben entschieden haben.

Wir schauen aber auch nach vorn, führen weiter Bewerbungsgespräche für die Schulzeiten 2021 im Ausland per Telefon und ab kommender Woche mit BigBlueButton durch. Denn ein Virus vermag die gute Idee vom Austausch, Erleben, Erfahren, Einbringen und Teilen nicht zu zerstören.

20 Jahre Erfahrung und 4000 zufriedene Schüler sowie ihre Familien haben uns geprägt und wachsen lassen. Dabei galt es auch schwierige Situationen wie ein Erdbeben in Neuseeland zu meistern. Der aktuellen Lage stellen wir uns mit einem erfahrenen, mehrfach ausgezeichneten Team aus dem Homeoffice. Die Internationalen Schulleiter, die sich mit uns persönlich um unsere zahlreichen Schüler in Australien, Kanada und Neuseeland kümmern, kennen wir teilweise aus jahrzehntelanger Zusammenarbeit. Da sind Vertrauen und freundschaftliche Kontakte gewachsen.

Wir sind eine so starke Gemeinschaft, dass wir ganz vorsichtig, aber selbstbewusst das nächste Jahr planen. Stipendienangebote im Gesamtwert von 65.000 Euro haben uns bereits erreicht. Deshalb freuen wir uns auch jetzt auf Bewerbungen von mutigen, aufgeschlossenen, neugierigen Schülern, Talenten und Engagierten.

Bis Ende Mai werden wir die Stipendienangebote auf dieser Seite und auf Instagram vorstellen.

Auf Instagram und in unserem Blog findet Ihr schon jetzt besondere und überraschende Berichte von unseren Schülern im Ausland. Sie zeigen, wie sie die aktuelle Lage meistern und welch wunderbare Ideen in solchen Situationen entstehen.

Kristine Hausch und das Team
von Hausch und Partner

Letzte Änderung am Montag, 20 April 2020 15:36
Redakteur

Gesellschafterin von Hausch & Partner - Leiterin des Bereichs High Schools Down Under

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