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Australien, Neuseeland, Kanada – Blog

Malte - An der Motueka High School (Neuseeland)

Hallo und Kia Ora. Ich bin nun seit fast 6 Wochen in Neuseeland, genauer gesagt in einem kleinen Ort namens Motueka im Norden der Südinsel.


In dieser Zeit habe ich mich bereits gut eingelebt und auch schon ein paar Freunde gefunden. Mit meiner Gastfamilie und meinem Gastbruder aus Japan verstehe ich mich sehr gut. Meine Gasteltern sind sehr nett und unkompliziert, auch wenn sie mir bei der Eingewöhnung nicht wirklich geholfen haben. Um SIM-Karte, Schulweg usw. musste ich mich mehr oder weniger selbst kümmern. Es gibt aber immer jemanden, den man fragen kann, wenn die Gastfamilie nicht hilft oder helfen kann, z.B. Mitschüler in der Schule oder den international director der Schule.Malte Motueka High School 2

Ich besuche hier die Motueka High School, wo ich mich gut aufgehoben fühle. Es sind zwar sehr viele andere Deutsche hier (20), was eigentlich nicht mein Wunsch war, aber mittlerweile finde ich das gar nicht mehr so schlimm, da man nach einiger Zeit sowieso Kontakt zu “Kiwis“ aufbaut. Dafür muss man sich natürlich von den anderen Deutschen “lösen“, was gar nicht so einfach ist, weil man sich mit den Deutschen besser versteht und unterhalten kann. Aber wenn man auch auf eigene Faust ein paar Kiwis anspricht findet man schnell Anschluss. So habe ich zum Beispiel ein paar Leute kennengelernt, mit denen ich nun nachmittags nach der Schule Badminton und Squash spiele. Natürlich habe ich auch “Outdoor Education“ gewählt. Das ist einfach Pflicht, wenn man nach Neuseeland kommt :D. Der Schultag beginnt hier um 8:45 und endet um 15:15. In dieser Zeit hat man 5 Stunden, eine kleine Pause und eine längere Mittagspause, in denen man gut Kontakt zu Kiwis aufbauen kann.

Generell kann man sagen, dass der Unterricht viel “chilliger“ als in Deutschland ist. Die Lehrer sind offener, die Schüler haben keinen Druck und die Stunden sind lustiger. Dazu gibt es keine mündlichen Noten und die Arbeiten werden sogar über mehrere Tage geschrieben, sodass man theoretisch die Arbeit auch nach der Schule Zuhause schreiben könnte und am nächsten Tag nur noch abtippen bräuchte. Das macht aber keiner, weil die Neuseeländer dafür wohl zu faul sind. Meine Gastfamilie wohnt zum Glück relativ nah am Stadtzentrum, sodass ich die Schule, Geschäfte und den Strand in 10 Minuten mit dem Fahrrad erreichen kann. Das ist ein großer Vorteil, vor allem wenn man sich mal mit ein paar Freunden in der Stadt verabreden will, da ich nicht auf meine Gastfamilie angewiesen bin. Andere Internationals haben da weniger Glück als ich gehabt, die können dann nichtso einfach am Wochenende in die Stadt kommen.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass es einfach unfassbar schön hier ist. Die Leute sind netter und die Natur der National Parks ist atemberaubend (Ich bin in der Nähe des Abel Tasman National Parks und des Kahurangi National Parks, wohin ich am Wochenende manchmal Ausflüge mit Freunden oder auch mal mit der Schule unternehme). Erwähnenswert ist auch noch, dass der Winter eher wie der Frühling und, wenn die Sonne scheint, wie der Sommer in Deutschland ist.

Viele Grüße nach Deutschland.
See you, Malte

Malte - An der Motueka High School (Neuseeland) – von Juli bis Dezember 2018
Letzte Änderung am Montag, 24 September 2018 10:24
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