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Australien, Neuseeland, Kanada – Blog

Jakob - An der New Plymouth Boys‘ High School (Neuseeland)

Es fühlt sich an wie gestern, als ich mit meinem Koffern am Flughafen stand. Es war an der Zeit sich zu verabschieden von meiner Familie. Für mich ging es ein halbes Jahr „Down under“, ins wunderschöne Neuseeland.


Eineinhalb Tage später war ich mit vielen neuen Freunden, die ich am Hinflug kennengelernt habe und die ebenfalls ein Austauschsemester mit „Hausch & Partner“ machten, in Auckland gelandet.
Ich verbrachte noch zwei weitere Nächte mit allen in Auckland auf den Willkommenstagen, nachdem trennten sich unsere Wege.
Für mich ging es in den Westen der Nordinsel, nach New Plymouth in die New Plymouth Boy’s High School. Am kleinen Flughafen in New Plymouth warteten schon die „international Coordinator“ und meine Gastmutter, Carla, auf mich. Mit meiner Gastmutter fuhr ich in mein neues Zuhause. Auf neuseeländische Art wurde ich von meinen jüngeren Geschwistern, Monty, 11, und Annie, 13, und meinen Gastvater, Deano, begrüßt. Wir hüpften gemeinsam ins Pool und lernten uns langsam kennen. Meine großen Geschwister, Toby, 17, und Abe, 19, waren gerade in Whangamata auf einen Surf-Lifesaving Wettkampf und wir führen sie besuchen. So lebte ich mich langsam auf der anderen Seite der Welt ein.

Ich hatte wirklich, die für mich beste Gastfamilie. Ich verstand mich super mit allen von ihnen. Ins Besondere war für mich wichtig, dass ich mich mit Toby verstand. Er nahm mich überall mit hin und durch ihn fand ich schon vor Schulbeginn eine Menge Freunde. Ich wurde sofort einer von den sogenannten „Boys“.

Im Alltag wurde ich behandelt als wäre ich ein Kiwi Boy, ob in der Familie und auch in der Schule. In meiner neuen Familie, die wirklich sehr, sehr lieb zu mir war, hatte ich genau so Jobs im Haus zu tun, wie jedes andere Familienmitglied. Einmal die Woche musste ich das Abendessen kochen, Wäsche aufhängen und falten, Müll rausbringen,… In der Schule, New Plymouth Boy’s High School, war ich immer der einzige International Student in meinen Klassen und deswegen gab es für mich keine Ausnahmen. Ich musste alles mitmachen und wurde auch von den meisten komplett gleich behandelt. Mein einziger Unterschied zu den normalen Kiwi Boys war, dass ich öfter nicht in der Schule war, da ich mit meiner Familie oder den Surf-Lifesaving Club weg war und dadurch einzelne Tage entschuldigt nicht in der Schule war. Surf-Lifesaving ist ein großer Sport in Neuseeland und auch Australien. Es gibt überall verteilt Klubs, die die Strände sichern. Damit die Lifeguards gut trainiert sind und damit es auch für junge Menschen attraktiver wird, gibt es auch Wettkämpfe, für die trainiert wird. Durch meinen Gastbruder und meine neuen Freunde habe ich dann oft beim Training mitgemacht und es war sehr witzig vor allem bei hohen Wellen, wenn man Angst bekommt, dass man gleich mal komplett „gesmashed“ wird.


Ingesamt ging es mir in Neuseeland und während des Auslandssemesters nicht unbedingt darum, alle Touristenattraktionen zu sehen. Es gibt sicher viele Austauschschüler, die mehr von Neuseeland gesehen haben. Ich wollte wie ein Kiwi leben und ich glaube, das habe ich ganz gut geschafft. Ich habe wirklich sehr gute Freunde gefunden, die ich jederzeit wieder besuchen kann, was ich zu Weihnachten mit meiner Familie auch mache. Mit meiner Gastfamilie werde ich ebenfalls noch länger Kontakt haben, da Toby nach Österreich kommt und 3 Monate dort mit mir lebt.

Zur New Plymouth Boy’s High School nach ein paar Worte zum Abschluss:
Die international Coordinators Mr. Russel und Glynda haben alles super organisiert gehabt. Sie haben meine Gastfamilie super gewählt. In der Schule gab es zwar noch andere International Students, allerdings hatte ich mit denen wenig Kontakt. Die meisten waren im Hostel (Internat) der Schule und ihnen hat das auch wirklich sehr gut gefallen.
Ein deutscher Schüler war mit seiner Gastfamilie nicht ganz glücklich und es war kein Problem für ihn in das Hostel zu wechseln oder eine neue Gastfamilie zu bekommen. Er hat sich für das Hostel entschieden und es war für ihn eine gute Entscheidung, die er nicht bereut hat. Außerdem helfen dir Mr. Russel und Glynda bei jeden Problem oder organisieren für dich Trips, damit du Neuseeland siehst.

Zuletzt möchte ich noch zwei große Fragen beantworten, die ich mir vor der Reise gestellt habe:

Wie ist es nur mit Burschen in einer Schule zu sein und soll man ins Internat oder in die Gastfamilie?

Ich muss sagen es ist anders in einer Boys School im Vergleich zu gemischten Schulen. In der Schule ist es wahrscheinlich lustiger mit weniger Drama, allerdings kennen viele nur wenige Mädchen außerhalb der Schule. Ich habe mich dadurch weniger mit Mädchen getroffen und auch nicht sooo viele kennengelernt, obwohl ich durch Surf-Lifesaving Kontakt zu Mädchen hatte und auch eine beste Freundin hatte.
Ich habe es geliebt in einer Gastfamilie zu leben und bevorzuge es persönlich, allerdings hat das Internat geringere Risiken, da man nicht Pech mit seiner Familie haben kann.
Andere Freunde, welche im Internat gelebt haben, haben dies bevorzugt.
Die Entscheidung, ob du im Internat leben willst oder in einer Gastfamilie, musst du selber treffen. Ich glaube, du solltest einfach auf dein Bauchgefühl hören. Falls du die Entscheidung später bereust, kannst du immer noch wechseln.

Zusammengefasst:
Für mich war das Auslandsemester in Neuseeland das beste was ich während der Schule machen konnte. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Es wird großartig werden.

Jakob aus Wien

Ps: Falls du dich entscheidest ebenfalls in die New Plymouth Boy’s High School zu gehen, richte bitte Mr. Russel liebe Grüße von mir aus. Ich habe einen Deal mit dem Direktor und Mr. Russel, dass ich einen gratis Flug bekommen, wenn ich 10 Schüler nach New Plymouth übermittle. (-;

Jakob - An der New Plymouth Boys‘ High School (Neuseeland) – von Januar bis Juli 2018
Letzte Änderung am Montag, 24 September 2018 11:17
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